Nanniの日本滞在ブログ Nr. 1

Hallo ( ̄▽ ̄)ノ (日本語は下に続きます!)

Nach drei Tagen Japan möchte ich euch nun von meinen ersten Eindrücken berichten.

Vieles ist auf den ersten, flüchtigen Blick ähnlich mit Deutschland. Das einzige, was mich in die Realität zurückholt und mich daran erinnert, dass ich Japan angekommen bin, sind die Kanjis; sie haben mich überwältigt. „Du bist in Japan, Nanni, soweit warst du noch nie von Zuhause weg.“ Glücklicherweise hat mich Takae abgeholt, sodass der Stress an den Fahrkartenautomaten für mich als Ausländer erst mal erspart geblieben ist. *puh*

 

Gestern hat Sascha mir gesagt: „Schau dir Osaka-Jo“ an. Gehört und direkt umgesetzt: von JaD zu Fuß nach Mikuni und danach nach Umeda. Und ab dort zu Fuß bis Osaka Jo. In Mikuni hat mich der Fahrtkartenautomatenstress doch wieder eingeholt, weil es keine Englische Ausführung gab.

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Mit Japanisch, Händen und Füßen habe ich nach Hilfe gesucht, und sie bei einem えきいんさん gefunden (der Mensch, der an der Station hinterm Schalter sitzt und dort arbeitet und sich um verklemmte Automaten, Wegbeschreibungen und verlorene Touristen kümmert). Er hinterließ einen bleibenden Eindruck bei mir, den viele andere Menschen aus der Dienstleistungsbranche an jenem Tag bestätigten sollten. Was genau haben sie alle anders gemacht? Vielleicht liegt es daran, dass Japanisch eine Höflichkeitsform hat. ...です...ます...おねがいします…da kommt man sich wirklich wichtig vor. Phrase, gefolgt von einer leichten Verbeugung. Jede Reaktion meinerseits, jede Verhaltensänderung wird aufmerksam verfolgt und es wird versucht auf meine Bedürfnisse einzugehen, noch bevor ich diese äußern konnte. Soso, denke ich mir, der Kunde wird hier also gepäppelt.

Eine andere Sache, die mir echt überall aufgefallen ist, waren die Männeken, die auf Schilder und Plakate gemalt wurden.

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Klar, man kann auch wie in Deutschland einfach nur hinschreiben „Physiotherapie“ und darunter alle möglichen Behandlungen aufzählen. Aber so ist es doch viel anschaulicher! (^_-

Baustellenschilder

Hier wird es nicht dabei belassen, einfach nur „BAUSTELLE - Betreten verboten“ oder sonst was hinzuschreiben.

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Nicht wie in Deutschland mit der Keule an der Ecke stehend und nur darauf wartend, dass man etwas verbricht. Nichts hat hier die gleiche Grimmigkeit und Ernsthaftigkeit wie in Deutschland.

Für mich, der deutsche Grobheit gewohnt ist, definitiv eine willkommene Abwechslung!

Eure Nanni

 

ハロー( ̄▽ ̄)

日本に来て3日。私の日本に対する第一印象をご紹介したいと思います。

最初、パッと見た感じはドイツと似ているな、という印象を持ちました。そんな私に日本に到着したんだという現実を思い出させてくれるものが一つだけありました。それは漢字です。漢字を目にすると「ナンニ!日本にいるんだよ!今まで家からこんな遠くまで来たことないんだよ!」と威圧されてる気分。有難いことにタカエが迎えに来てくれたので、券売機で電車の切符を買うストレスからは免れました。ホッ、よかった。

ザシャに昨日、「大阪城を見ておいで。」と言われました。JaD.から徒歩で三国駅へ、そこから電車で梅田駅まで。そして梅田駅からは徒歩で大阪城まで。三国駅では結局例の券売機ストレスに立ち向かわなければなりませんでした。なぜなら英語の説明書きがなかったからです。

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日本語に身振り手振りを加えて助けを求め、駅員さん(駅の窓口で働いていて券売機や道案内、迷子の観光客の世話をしてくれる人。)を発見。彼からはとても強い、後に残る印象を受けました。この時に受けた印象はその日出会った他のサービス業の人々からも見受けることになります。ドイツとは一体何が違うんだろう。恐らく日本語にある丁寧語のためでしょうか。…です…ます…おねがいします…等がとても重要なようです。軽いお辞儀の後に言葉が続きます。自分を小さく見せることなくお客さんを立てる。私の反応や態度の変化一つ一つがよく観察され、私が何か言う前に要望に応じることに努めている。そんな感じでここではお客さんは身を委ねることができるんだな、と思いました。

他に目を引いたのは看板やポスターに描かれている人のイラストです。

ドイツみたいに単に「整体」と書いた下に治療内容を羅列してもいいんでしょうけど、イラスト付きの方が分かりやすいですよね!(^_-

Baustellenschilder

書かれているのはただ単に「工事現場につき立ち入り禁止」だけではないです。

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ドイツのように道角に棒切れで立てられて、ただ禁止事項が書いてあるだけではなし、ドイツのような辛辣さや真面目っぷりもありません。

ドイツの無作法さに慣れている私にとっては間違いなく喜ばしい環境の変化です!

ナンニより

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